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PEGGYS KADER:
Adriano BaTolba - Guitar
Till Kersting - Guitar
Phil X Hanson - Doublebass
Falko Burkert - Doublebass
Matt Hanson - Drums
Bernhard Weichinger - Drums
Peggy Sugarhill wuchs in der Nähe von Köln als Kind tschechisch-litauischer Eltern auf. Sie liebte Musik und Inszenierung bereits als kleines Mädchen: Sämtliche Lieblingslieder nahm sie auf Kassette auf, erfand Radiosendungen, spielte im Kindertheater und war sehr in Elvis Presley vernarrt, den sie aus Spielfilmen kannte. Die Faszination zum Look der 50er bis 70er Jahre hat Peggy bis heute nicht mehr losgelassen, ihre Garderobe und Einrichtung sind stark geprägt von dieser Zeit und Originalstücke jener Epoche bedeuten für sie wahre Schätze. Als sie mit 11 Jahren begann, sich immer intensiver mit Musik zu beschäftigen, waren es vor allem die Sounds aus den späten 50ern, die sie faszinierten. Mit ihren Freundinnen imitierte sie besonders gern den Doo-Wop-Sound von „The Cordettes“, den „Andrew Sisters“ und ähnlichen Formationen und sog die Musik von Elvis Presley, Eddi Cochran und anderen Pionieren des Rockabilly nur so in sich auf, während im elterlichen Wohnzimmer tschechische Volkslieder aus dem Lautsprecher dröhnten.
Mit 15 Jahren stieg Peggy in die erste Schulband ein und findet seit dem ihre stärkste Ausdruckskraft in der Musik. Sie hat als Studiomusikerin gearbeitet, Rock, Funk und Blues aus der Kehle gepresst und ist sich dabei immer treu geblieben. Nach und nach zog sie sich jedoch unerfüllt zurück und suchte nach ihrer wahren Bestimmung als Musikerin, von der sie überzeugt ist. Ihr großes spirituelles Bedürfnis führen sie zum Schamanentum und sie ging ihren Fragen nach dem persönlichen Sinn des Lebens auf den Grund. Damit traf sie genau ins Schwarze. „Ich muss meinem Herzen folgen und endlich die Musik machen, die ich am meisten liebe“ beschloss sie Anfang 2008 und man merkt, dass dieser Weg in ihr ein dickes Pfund Lebensenergie freisetzt, eine Power, die bis in die letzte sechzehntel Note spürbar ist.
Den entscheidenden Stein zu Peggys Entscheidung bringt Adriano BaTolba ins Rollen, den Peggy u.a. als Gitarristen des Backbeat Trios kennen gelernt hat und dessen Rockabilly-Verrücktheit sie bis dahin nur erahnen konnte. Die beiden beschlossen, eine Probe mit den anderen Triomitgliedern Matt L. und Phil X. zu machen und ein paar Songs miteinander zu spielen. Damit fiel der Startschuss für einen unaufhaltsamen Weg, den Peggy seit dem verfolgt. Die Musiker des Backbeat Trios stärken Peggy den Rücken, drei weitere Musiker treten Peggys Musikerkader bei und alle unterstützen die Lady wie treue Musketiere. Adrett im Outfit, aber alles andere als artig auf der Bühne und am Mikro peformt sie alte geliebte Songs, widmet sich immer stärker dem Schreiben neuer eigener Stücke und schreckt manchmal auch vor Coversongs aus heutiger Zeit nicht zurück. Hauptsache Rockabilly, das ist ihre Devise und der gehört für Peggy nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch in die Zukunft. Mit ihren eigenen Kompositionen verbindet sie modernes Songwriting mit den prägenden Elementen des Rockabilly - und das nach ihren eigenen Regeln. In ihrem Song „Rockabilly Music Is Bad Bad Bad“ bringt sie ihre Meinung auf den Punkt.
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