PRESSETEXT 382 ZEICHEN
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Artist: Peggy Sugarhill
Label: Bear-Family-Records
File under: Rockabilly
Die Gegenwart des Rockabilly hat einen neuen Namen: Peggy Sugarhill. Sie lässt wie Amy Winehouse, Duffy & Co. eine Musik aus glorreichen Zeiten aufleben - mit einem entscheidenden Unterschied: sie traut sich dabei zu schwitzen, auszuteilen und gnadenlos zu rocken, bis schon lange kein Arzt mehr kommt. Adrett im Outfit, aber alles andere als artig auf der Bühne, trifft Peggy Sugarhill auf ihrem Debüt-Album mitten ins mentale und motorische Zentrum ihres Publikums. Jeder Ton kommt direkt und ungefiltert rüber – live eingespielt mit einer Energie und Power, die bis in die letzte sechszehntel Note spürbar ist. Die Musikerin wuchs als Tochter tschechisch-litauischer Eltern in Köln auf. Zwischen verschiedenen Kulturen und Sprachen hin- und hergerissen, sehnte sie sich nach dem Gefühl von Heimat und Zugehörigkeit - und fand beides schließlich in der Musik. Seit frühester Jugend sang sie in Bands, liebäugelte mit Rock, Funk und Blues und ist sich doch immer treu geblieben. Seit ihrer Kindheit schwärmt sie für Elvis, für seine Filme und seine Musik. Sie infizierte sich nachhaltig mit dem Stil dieser Zeit. Um ihre Musik machen zu können, schlug sich Peggy lange mit verschiedenen Jobs durch, bis sie 2008 beschließt, dem Ruf ihres Herzens zu folgen und alles auf eine Karte zu setzen: Rockabilly. Peggy Sugarhill zelebriert ihn ebenso konsequent, wie die wenigen Frauen vor ihr: Wanda Jackson, Charline Arthur, Sister Rosetta (Tharpe). Unterstützt wird sie dabei von Musikern der Backbeats, die bereits Sasha alias Dick Brave in die Top 10 rockten, einige Kilo deutsche Musikpreise ab räumten, bei „Rock am Ring“ vor 70.000 Menschen spielten und 2006 sogar die Hochzeitskapelle von Pink waren. Die ersten Konzerte von Peggy Sugarhill & Band sorgten in Clubs, Dinern und auf Stadtfesten für mächtig Aufsehen. In Eigenregie nahmen sie jetzt ihre Debüt-CD im Kölner Bex-Studio bei Hanno Kahl 'live' auf. Als Bear Family Records, nicht zuletzt bekannt für ihre Talentscout Qualitäten, davon Wind bekam, ging dort der Daumen nach oben: ein Ritterschlag für Peggy und ihre Jungs. Das Debüt überzeugt durch lässig gebrachte Genre-Klassiker von Arthur Crudup (That's Alright Mama), Brian Setzer (Switchblade 327), Jackie DeShannon (Breakaway) und Titus Turner (Sticks And Stones) und explosive Songs aus eigener Herstellung (Rockabilly Music Is Bad, She Don’t Love You,¬ Gisele, Eldorado Lost), die das gängige Spektrum erfrischend erweitern. Rockabilly mit Suchtgefahr - Tendenz steigend!
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